Das diesjährige Sola des Cevi Rütis stand wieder grösstenteils unter schönem Wetter. Fast schon zu schön um wahr zu sein, denn eine regelrechte Hitzewelle quälte die Schweiz, was zur Folge hatte das wir kein Feuer machen durften, wegen Brandgefahr. Doch auch so mussten wir unser Lager antreten, ohne Feuer.

01Für die einen startete das Lager schon etwas früher. Denn das Material verlädt sich nicht von selbst und die Lagerbauten stehen auch noch nicht wenn man ankommt. Darum ging 02das Lager für eine kleine Gruppe Leiter schon am Mittwoch los. Unser Ziel war es eine Western Stadt aus dem nichts erstehen lassen. Was uns auch gelang. Alles was so in eine Westernstadt gehörte war vorhanden: Saloon, Rathaus, Generalstore, Bank und sogar noch ausserhalb der Stadt stand ein Tipi des Indianers des wechselnden Namens und eine Mine der Goldgräber.


03

Am Samstag kamen dann die Kinder begleitet von einer Lady namens Rose, welche behauptete sie könne auch nach Gold graben, dies sei nicht nur ein Männerjob. Der Bürgermeister welcher die Kinder in seiner Stadt 04Thunder Town willkommen hiess, war sich da nicht so sicher. Trotzdem lud er alle zu einem Apèro ein. Als alle dann im Saloon glücklich ihren Lunch mampften, kamen so düstere Gestalten in den Saloon. Sie verlangten einen Drink, als sie diesen nicht bezahlten, kam es zu einer Schiesserei mit einem Opfer.


Am Sonntag mussten unsere neuen Goldgräber ihre eigenen Minenwagen basteln, denn jedes Goldgräberteam hat seinen eigenen. Der Kreativität war keinen Grenzen gesetzt. Alle gingen mit volle05m Elan der Aufgabe nach. Am Abend spielten alle im Casino ein Würfelspiel. Wenn man gewonnen hat bekam man Material um ein Berliner zu bauen.

06

Das Siegerteam seht hier stolz vor ihrem Berliner.


Am Montag erfuhren wir, dass eine Schatzkarte eines alten Indianerschatzes in drei Himmelsrichtungen verteilt sei. Zwei seien sehr weit 07entfernt deshalb mussten sich zwei Gruppen schon am Montag auf den Weg machen. Die Leitergruppe begab sich Richtung Briggels und die Hilfsleitergruppe Richtung Churwalde. Alle anderen machten sich erst am Dienstag auf den Weg, bis dahin vertrieben sie die Zeit mit einem Spielturnier und anderen coolen Sachen.


08Am Dienstag war es dann so weit für unsere jungen Goldgräber. Sie machten sich auf um den dritten Teil der Schatzkarte zu suchen.09 Dies führte sie an schöne Stellen vorbei. Die Wanderung zog an ein paaren nicht so leicht vorbei. Doch am Abend konnten sich alle etwas verwöhnen lassen, bei einem Bad im Pool oder einer Massage im Saloon.


Am Mittwoch stand der Tag ganz unter dem Zeichen der Abkühlung. Wenn es so heiss ist muss man sich schon mal eine Kühle Dusche gönnen. Pool und Wasserrutsche bereiteten Allen eine riesige Freude. Am Abend ging es dann aber ganz anders zu und her. Ein ereignisreicher Spaziergang stand den Kindern und Leitern bevor.

1011


12Am Donnerstag bereiteten sich alle am Morgen auf das Duell zwischen dem bösen13 Bandit und dem Cowboy Jack vor. Am Mittag, als die Sonne am höchsten Stand, war das Duell. Und Bäääm! Der Cowboy hat den Anführer der Banditen erschossen. Doch leider trug er eine Schussverletzung davon, überlebte sie aber zu Freuden der Goldgräber.


Am Freitag stellten die jungen Goldgräber nochmals unter Beweis was sie alles beim Gold graben und suchen gelernt haben. Am Nachmittag kam der Indianer der Fährten Suchende und meinte er habe das Rätsel der Schatzkarte gelöst. Deshalb machten sich alle auf den Weg, mit Pickel und Schaufel bewaffnet. Mit Tatkräftiger Hilfe der Jungen konnten die Älteren Goldgräber den Schatz bergen.


14Am Abschlussabend sorgte jede Ämtligruppe für Unterhaltung. Ein 15Tanz und ein kleines Theater wurden zur Freude aller aufgeführt und von der etwas speziellen Jury bewertet. Mit den gesammelten Punkten konnten sie am Schluss Deko-Sachen für ihren Kuchen kaufen.


Am letzten Tag ging es dann ans Aufräumen. Dies ist vielleicht nicht jedermanns Sache, doch es gehört zu einem Lager.

Hier möchte ich noch einen Dank aussprechen an alle Eltern die uns das Vertrauen entgegen brachten eine Woche auf ihre Kinder aufzupassen. An alle Hilfsleiter welche eine grosse Hilfe waren. An alle Leiter welche halfen das Lager durchzuführen. An alle Ehemaligen Cevianer und sonstige Personen die halfen das Material nach Domat/Ems zu bringen und wieder zurück. An den ganzen Stab welche das Lager überhaupt planten und an die Lagerleitung Kea, Storm und Hecht welche alle Höcks organisiert haben und hinter dem Ganzen standen.

Danke an Phönix für diesen Bericht!